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Getting Things Done – So sieht bei mir Aufgaben Verwaltung aus

Aufgabenverwaltung (Getting Things Done) ist irgendwie ein interessantes Thema über das man immer und immer wieder viel lesen und auch selber schreiben kann. Das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass jeder hier eigene Präferenzen hat. Der eine will mit Tags und Deadlines um sich schmeißen und freut sich über jede Möglichkeit die ein Programm bietet um seine Aufgaben zu organisieren. Der andere möchte einfach nur seine Aufgaben simpel und unkompliziert mit wenig Aufwand erfassen und im Blick haben. Ist man öfters bei mir am lesen wird man vielleicht die Artikel zu Remember the Milk gelesen haben (Remember The Milk – Meine Top iPhone Apps und Remember the Milk richtig nutzen ) was mich eigentlich in die Kategorie des ersten Personenkreises bringt. Doch seit ein paar Wochen hat sich das geändert und ich bin zu den unkomplizierten gewechselt. Die Programme die mein Vertrauen bekommen sind: TaskPaper von Hogbay Software (TaskPaper iPhone App), TouchTodo von Kopuschen (TouchTodo iPhone App) und Google Kalender von Google.

Getting Things Done Apps

Sind drei Programme nicht zwei zu viel?

Diese Frage ist sicherlich berechtigt doch denke ich, dass diese Progamme in Kombination einen sehr guten Job machen. Warum ich zu diesen drei Programmen gewechselt bin und mein Remember the Milk nun - trotz Pro Accounts - nicht mehr genutzt wird lässt sich damit erklären, dass man zwar viel einstellen konnte und viele Möglichkeiten hatte aber letztendlich der Aufwand meist größer war als die eigentliche Aufgabe. Das mag etwas übertrieben formuliert sein doch hin und wieder hatte ich den Eindruck das es so ist.

TaskPaper (Mac Version, iPhone App und Websync)

Lange nutze ich es noch nicht aber dafür sehr oft. Jesse Grosjean - Entwickler von TaskPaper sowie WriteRoom mag es schlicht und effizient. Da kann man sich eigentlich nur anschließen und somit muss man die Software lieben. WriteRoom aber mal außen vor, das habe ich noch nicht genutzt obwohl Lizenz vorhanden durch MacHeist. TaskPaper nutzt nichts weiter als reine Text (.txt) Dateien. Das macht es eigentlich sehr flexibel da man die Sachen mit jedem Editor bearbeiten kann. TaskPaper macht dann daraus Listen. Es gibt im Grunde drei verschiedene Arten von Einträgen. Projekte werden mit "Doppelpunkt" (:) abgeschlossen: "Projektname:". Durch den Doppelpunkt weiß das Programm das es sich um ein Projekt handelt. Sachen mit "Bindestrich" (-) vorm Text werden als Tasks gesehen. Dann gibt es noch eine dritte Form und das sind Notizen. Das ganze lässt sich natürlich auch verschachteln. Die Sachen können auch getaggt werden. Alles mit einem "@" vorm Wort wird als Tag gesehen. Der Sync zwischen Mac und iPhone wird von SimpleText gemacht. Somit hat man seine Listen auch immer mit in der Hosentasche. Ich nutze TaskPaper auch als Einkaufszettel und für alles andere was an Aufgaben anfällt. Ich glaube man muss es einfach mal ausprobieren um zu merken ob es einem liegt. Persönlich bin ich damit sehr zufrieden. Vielleicht werde ich in nächster Zeit auch ein kleines Review zu TaskPaper schreiben, mit Bildern und so :)

Google Calendar und TouchTodo

Über den Google Calendar brauche ich wohl nicht viele Worte verlieren. Dieser sollte dem großteil bekannt sein. Hier werden alle Sachen eingetragen die nicht wirklich Aufgaben sind. Geburtstage, Urlaube, Kinobesuch oder Veranstaltungen etc. Ein Eintrag steht doch drin der eine Aufgabe ist: "Zwei Webseiten online stellen" :). Bei TouchTodo bin ich noch nicht richtig sicher ob ich es wirklich intensiv nutzen werde. Da bin ich eher noch am rumspielen und probieren. Das beste wäre immernoch eine simple und gute Google Tasks App aber irgendwie hab ich noch keine gefunden :) Vielleicht hat ja jemand einen Tipp?

30.04.2010 — Tipps und Tricks // Gelesen: 10529 — Heute: 14
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15 Kommentare
  1. Lars schreibt: 1 30. April 2010 — 15:43 Uhr

    Ich nutze für alles den Google Aufgabenplaner. Der ist ja bei Google Mail eh schon dabei. Aber ich rufe ihn direkt auf. Siehe auch hier: http://bit.ly/a0KW6A – Dadurch kann ich den von meinem Handy aufrufen und über verschiedene Computer. Und so als Vollbild Anwendung finde ich das Ding sehr Praktisch. Auch dadurch das man mehrere Listen anlegen kann. Ich bin super zufrieden damit.

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  2. David Hellmann schreibt: 2 30. April 2010 — 15:46 Uhr

    Zitat Lars :

    Ich nutze für alles den Google Aufgabenplaner. Der ist ja bei Google Mail eh schon dabei. Aber ich rufe ihn direkt auf. Siehe auch hier: http://bit.ly/a0KW6A – Dadurch kann ich den von meinem Handy aufrufen und über verschiedene Computer. Und so als Vollbild Anwendung finde ich das Ding sehr Praktisch. Auch dadurch das man mehrere Listen anlegen kann. Ich bin super zufrieden damit.

    Würde ihn gern nutzen aber nur wenn es ne ordentliche offline App fürs iPhone geben würde und das Interface an sich besser werden würde. Finde den eher krampf statt nützlich so wie er aktuell ist. :)

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  3. Gavin schreibt: 3 2. May 2010 — 03:06 Uhr

    Hallo,

    sehr interessantes Thema, wie ich finde und auch wirklich nicht leicht das passende Programm für Task-Management und Termin-Organisation zu finden. Ich selbst bin dann aber doch relativ früh bei Things von culturedcode gelandet und eigentlich wundert es mich das es in Deinem Artikel gar nicht auftaucht.

    Meine Gründe für Things waren zum einen, dass es sehr viel von einer simplen To-Do Liste hat, wo ich meine Tasks einfach abhaken kann und über das Logbuch auch jeder Zeit nachvollziehen kann was ich wann gemacht habe. Dennoch ist es komfortabler als eine einfache Liste da ich z.B. meine Aufgaben bequem in Projekte und Bereiche sortieren kann. Schön finde ich auch das ich sich regelmäßig wiederholenden Aufgaben, eintragen kann. Z.B. das ich jeden Sonntag an mein Backup erinnert werde oder jeden zweiten Tag an mein Training.. etc.

    Ich könnte jetzt hier noch mehr simple Funktionen auflisten, die mich begeistern und das Programm nicht unnötig komplex machen. Mein Kommentar soll aber nicht in eine einzige Lobeshymde ausarten, ausserdem könnte ich dann auch selbst einen Artikel schreiben ;)

    Things gibts jedenfalls auch für das iPhone, da konnte ich es aber leider noch nicht testen. Da ich kein iPhone besitze (leider). Für Unterwegs bin ich demnach etwas altmodisch und verwende immernoch meinen guten alten Moleskine Kalender.

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  4. Johannes Klein schreibt: 4 2. May 2010 — 19:44 Uhr

    Ich empfehle einen Blick auf meine persönliche Lieblings Webentdechung des letzten Jahres Quassum. Es wird ständig weiterentwickelt und ist für den Gebrauch im kleien Team zumeist sogar kostenlos. http://www.quassum.com

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  5. David Hellmann schreibt: 5 2. May 2010 — 19:53 Uhr

    Zitat Gavin :

    Hallo,

    sehr interessantes Thema, wie ich finde und auch wirklich nicht leicht das passende Programm für Task-Management und Termin-Organisation zu finden. Ich selbst bin dann aber doch relativ früh bei Things von culturedcode gelandet und eigentlich wundert es mich das es in Deinem Artikel gar nicht auftaucht.

    Meine Gründe für Things waren zum einen, dass es sehr viel von einer simplen To-Do Liste hat, wo ich meine Tasks einfach abhaken kann und über das Logbuch auch jeder Zeit nachvollziehen kann was ich wann gemacht habe. Dennoch ist es komfortabler als eine einfache Liste da ich z.B. meine Aufgaben bequem in Projekte und Bereiche sortieren kann. Schön finde ich auch das ich sich regelmäßig wiederholenden Aufgaben, eintragen kann. Z.B. das ich jeden Sonntag an mein Backup erinnert werde oder jeden zweiten Tag an mein Training.. etc.

    Ich könnte jetzt hier noch mehr simple Funktionen auflisten, die mich begeistern und das Programm nicht unnötig komplex machen. Mein Kommentar soll aber nicht in eine einzige Lobeshymde ausarten, ausserdem könnte ich dann auch selbst einen Artikel schreiben ;)

    Things gibts jedenfalls auch für das iPhone, da konnte ich es aber leider noch nicht testen. Da ich kein iPhone besitze (leider). Für Unterwegs bin ich demnach etwas altmodisch und verwende immernoch meinen guten alten Moleskine Kalender.

    Things hatte ich schon ausprobiert aber so richtig mochte mir es nicht gefallen. Es ist wie im Artikel schon geschrieben oft einfach zu viel klein klein was oft schon zu viel Aufwand ist. Ein weiteres Problem ist die iPhone App. Da man nur via WLan syncen kann ist es für mich nicht wirklich brauchbar. Wenn möchte ich eine App die ich überall übers Netz abgleichen kann. Vielleicht kommt das ja auch noch. Aber man hört ja das die Entwicklung nicht wirklich vorran geht. Man wird CC ja vor nur schnell Geld abgreifen zu wollen. Anstatt die iPhone App mal zu erweitern wird die nächste Cash Cow aufgemacht > iPad App.

    Moleskine ist schön aber nicht so mein Fall die Art von notieren :) Das würde ich nur vergessen :D

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  6. David Hellmann schreibt: 6 2. May 2010 — 19:55 Uhr

    Zitat Johannes Klein :

    Ich empfehle einen Blick auf meine persönliche Lieblings Webentdechung des letzten Jahres Quassum. Es wird ständig weiterentwickelt und ist für den Gebrauch im kleien Team zumeist sogar kostenlos. http://www.quassum.com

    Das scheint ja eine reine Webapp zu sein. Von daher nicht geeignet :) Aber danke dennoch für den Tip.

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  7. Jans schreibt: 7 31. May 2010 — 14:33 Uhr

    Hallo David,

    für den Google-Taskmanager gibt es eine gute offline/online-app namens Gee-Tasks und Gee-Tasks pro.(www.geetasks.com)(appstore)

    Man kann auf dem iPhone/ipodTouch Termine bearbeiten und diese syncen sich dann beim nächsten web-kontakt mit dem Google-Aufgabenplaner.

    Im reinen Mac-Umfeld ist der Easy-Task Task-Manager auch einen Blick wert, da dieser über einen Synchronisatiosserver zwischen der kostenlosen iPhone-App und der 20$ teuren Mac-App synchronisiert.(www.orionbelt.com)Einziges problem hierbei kann die fehlende Proxyserver Unterstützung sein, die aber bald kommen soll.

    Bei Gee-Tasks bin ich Betatester und recht zufrieden mit der “nested-folder” Möglichkeit. GTD geht mangels Tagging(geht bei Google leider nicht) leider nur über Kontext-Listen, zwischen denen man die Tasks verschieben kann.

    In einem reinen Apple Environment würde ich es mit Easytask versuchen und

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  8. David Hellmann schreibt: 8 31. May 2010 — 17:28 Uhr

    Zitat Jans :

    Hallo David,

    für den Google-Taskmanager gibt es eine gute offline/online-app namens Gee-Tasks und Gee-Tasks pro.(www.geetasks.com)(appstore)

    Man kann auf dem iPhone/ipodTouch Termine bearbeiten und diese syncen sich dann beim nächsten web-kontakt mit dem Google-Aufgabenplaner.

    Im reinen Mac-Umfeld ist der Easy-Task Task-Manager auch einen Blick wert, da dieser über einen Synchronisatiosserver zwischen der kostenlosen iPhone-App und der 20$ teuren Mac-App synchronisiert.(www.orionbelt.com)Einziges problem hierbei kann die fehlende Proxyserver Unterstützung sein, die aber bald kommen soll.

    Bei Gee-Tasks bin ich Betatester und recht zufrieden mit der “nested-folder” Möglichkeit. GTD geht mangels Tagging(geht bei Google leider nicht) leider nur über Kontext-Listen, zwischen denen man die Tasks verschieben kann.

    In einem reinen Apple Environment würde ich es mit Easytask versuchen und

    Gee Tasks finde ich einfach sehr unschön. Da bin ich vielleicht etwas verwöhnt aber ein Programm was man dann oft im Einsatz hat sollte auch optisch etwas hübsch daher kommen .)

    Ich werde wohl bei Things bleiben vorerst was ich gerade intensiv teste.

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  9. Jans schreibt: 9 1. June 2010 — 17:07 Uhr

    Wenn Dir Things gefällt, du aber den Online-Sync über die Wolke willst, ist EasyTask von Orionbelt einen Blick wert.

    Bei ist leider das Problem mit dem unmöglichen Proxy-Server-Sync ein Showstopper, aber sonst ist es Things sehr ähnlich und ist gut verwendbar.

    20$ für die MacApp ist auch nicht zu viel und eine Trial kann man bis 20 Aufgaben beliebig lange nutzen.

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  10. Sven Unkelbach schreibt: 10 6. December 2010 — 12:04 Uhr

    Hi,

    Du könntest Dir mal CalenGoo für das iPhone anschauen. Es ist ein kompletter Google-Kalender Frontend für das iPhone, das die Daten aber auch lokal speichert (falls man mal offline ist) und dann später wenn man wieder online ist mit Google synched. Außerdem unterstützt es Google Tasks, bei mir ist das im Moment die All-In-One Lösung für Termin / Aufgabenverwaltung…
    Jetzt müsste Google nur noch mehr Features in Google Tasks einbauen, dann wäre es perfekt (Wierholende Tasks, Task Benachrichtigungen etc…)

    Grüße
    Sven

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  11. Vin schreibt: 11 28. December 2010 — 22:26 Uhr

    Hallo, ist ja nun schon eine Weile her das du den Artikel verfasst hast. Ich bin gerade selbst auf der Suche nach der, für mich, optimalen GTD Lösung. Drum wollte ich mal hören ob sich die hier vorgestellte Variante für dich bewährt hat oder sich inzwischen wieder etwas geändert hat.

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  12. Rene schreibt: 12 19. January 2011 — 13:36 Uhr

    Also 3 Programme sind eig. nicht viel wie ich finde! Die Programme stehen sich ja nicht im Weg sondern ergänzen sich! Für Anfänger dürfte erstmal ein Programm reichen, aber später (wenn man sich etwas besser auskennt und gut mit den Porgrammen zurecht komm) darf man ruhig die Anzahl erhöhen. Natürlich sollte es auch was bringen und das ganze nicht noch schwieriger gestalten.

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  13. David Hellmann schreibt: 13 19. January 2011 — 13:45 Uhr

    Aktuell nutze ich im Grunde nur noch OmniFocus auf Mac, iPad und iPhone. Das rockt! Google Calendar dann wirklich nur noch für Termine.

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  14. Andreas schreibt: 14 7. September 2011 — 23:05 Uhr

    … GTD mit WordPress http://foek.li/rdO5mh

    Warum? Weil ich wp schon redaktionell einsetze und jetzt nur noch eine Software für alles verwenden kann.

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  15. alex schreibt: 15 13. January 2012 — 01:52 Uhr

    GoTasks app und Google Tasks

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